Krebsvorsorge

krebsvorsorge

 

Krebserkrankungen bedrohen Gesundheit und Leben der Menschen. In zunehmendem Maße ist für Frauen Brustkrebs und Dickdarmkrebs gefährlich. Abnehmend durch eine wirkungsvolle Vorsorgemaßnahme ist dagegen der Gebärmutterkrebs. Bisher gibt es noch keine sichere Methode Krebserkrankungen zu verhindern. Um so wichtiger für die Genesung und für die komplette Heilung ist jedoch eine Früherkennung. Bei früherkannten Krebserkrankungen ist eine absolute Heilung so möglich, dass die Erkrankung für das weitere Leben keine Bedeutung haben muss.

Wichtig ist, dass jede Frau ab dem 20. Lebensjahr regelmäßig zur Vorsorge oder Früherkennungsuntersuchung geht.

Folgende Untersuchungen bieten wir in unserer Praxis an:

 

Der Zellabstrich vom Muttermund

Ab dem 20. Lebensjahr wird von den Krankenkassen der jährliche Abstrich vom Muttermund zur Auswertung der Zellen angeboten. Bei diesem Zellabstrich können Vorstufen von Muttermundskrebs sicher erkannt werden. Da die Entwicklung des Muttermundskrebses meistens über eine Virusinfektion mit dem Papillomavirus erfolgt ist es auch möglich, diesbezüglich ein Abstrich durchzuführen. Der Abstrich auf Papillomaviren ist jedoch leider keine Kassenleistung und muß von Ihnen persönlich bezahlt werden. Kosten hierfür etwa zirka 40 €. 

Die Tastuntersuchung des Genitale

Einmal im Jahr, ab dem 20. Lebensjahr, ist eine Tastuntersuchung des Genitale erforderlich. Dabei werden die Gebärmutter und die Eierstöcke auf Veränderungen wie Eierstockskrebs oder Gebärmutterkrebs abgetastet. Bei einem auffälligen Befund folgt unmittelbar die Ultraschalluntersuchung des Genitales. Diese Untersuchung ist ab dem 20. Lebensjahr Regelleistung und wird von den Krankenkassen getragen.

Die Brustuntersuchung

Ab dem 30. Lebensjahr ist Regelleistung der Krankenkassen im Rahmen der Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchung das Abtasten der Brüste. Mit zirka 47.000 Neuerkrankungen stellt der Brustkrebs eine sehr bedrohliche Krankheit für die Frauen dar. Sollte der Tastbefund Auffälligkeiten ergeben, würde ich unmittelbar eine Ultraschalluntersuchung anschließen, die Mammographie würde dann von einem Facharzt für Radiologie durchgeführt werden.



Wegen der Häufigkeit des Brustkrebses empfehle ich allen Frauen ab 50 im Zweijahresabstand eine mammographische Untersuchung (Mammographie- Screening). Bei dieser Röntgenuntersuchung der Brust können Frühformen oder Vorstufen des Brustkrebses in Form von Mikrokalk erkannt werden.

 

Bei Indikation ist die Mammographie für Sie kostenlos. Als Alternative zur Mammographie biete ich den Vorsorgeultraschall der Brust an. Ab dem 30. Lebensjahr, früher ist es nicht sinnvoll, kann durch eine gründliche Ultraschalluntersuchung der Brust eine Erkrankung des Drüsengewebes ausgeschlossen werden. Lediglich Mikroverkalkungen der Brust können bei der Ultraschalluntersuchung nicht erkannt werden. Die Vorsorgeultraschalluntersuchung der Brust ist eine Sonderleistung meiner Praxis und muss Ihnen mit 44 € in Rechnung gestellt werden.

Früherkennungsuntersuchung auf Darmkrebs

Ab dem 50. Lebensjahr wird bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung auch Tastuntersuchung des Enddarmes durchgeführt. Hierbei geht es darum, Frühstufen des Enddarmkrebs ist festzustellen. Alle zwei Jahre wird ein Stuhltest auf verstecktes Blut angeboten, hierbei will man Frühformen oder Polypen des Darmes im gesamten Verlauf des Dickdarmes erkennen. Beide Untersuchungen sind Leistungen der normalen Krebsvorsorge oder Früherkennung und werden von den Kassen erstattet.

 

Ab dem 55. Lebensjahr wird von den Krankenkassen ebenfalls auch als Vorsorgeleistung eine Dickdarmspiegelung angeboten. Diese Darmspiegelung wird von erfahrenen, ausgewählten Gastroenterologen durchgeführt. Da eine Sedierung erfolgt, merken die Patienten meistens nichts von dieser Untersuchung, Schmerzen treten hierbei nicht auf. Der Erfolg der Dickdarmuntersuchung kann sein, dass man eine Vorstufe oder einen Polypen im Dickdarm findet und den gleichzeitig bei der Untersuchung mit abträgt. Somit kann in einem großen Ausmaß Dickdarmkrebs, der meistens über Polypen sich entwickelt, verhindert werden.

 

Dringend möchte ich allen Patienten raten, dieses Angebot der Krankenkassen anzunehmen.
Wenn im 55. und 65. Lebensjahr die Darmspielgelung durchgeführt wird, beseht kein Anspruch auf eine Stuhlprobeuntersuchung mehr.



 


SPRECHZEITEN

Montag: 9-15 Uhr
Dienstag: 9-12 und 15-18 Uhr
Mittwoch: 9-14 Uhr
Donnerstag: 9-12 und 15-18 Uhr
Freitag: 9-13 Uhr



TELEFONISCHE BERATUNG

Um Ihnen Termine, Wartezeiten und Anfahrtswege zu ersparen, haben wir Zeiträume für eine telefonische Beratung eingeplant.

Nach Absprache mit unserem Team rufen wir Sie dann an, erklären Untersuchungsergebnisse und besprechen den weiteren Behandlungsverlauf.

  0 43 21 - 3 90 56 90



NOTDIENST

Klinik Klosterstraße
Klosterstraße 63-65
24536 Neumünster

  0 43 21 - 9 27 60



QEP - Qualitätssiegel

QEP - Qualität und Entwicklung in Praxen® ist das Qualitätsmanagement-System der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Kontakt

Unsere Rufnummer 0 43 21 - 3 90 56 90   Kontakt via E-Mail